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wARTen

warten klingt nach nach stagnation.

doch warten ist nur stagnation

im auszenvor. im innern

ist es hoffnug, hofnungslosigkeit, raserei, ruhelosigkeit, qual…

wir leben schnelllebig, tausenstelsekunden entscheiden über sieg & niederlage.

warten wird schneller

zur qual, fatal das alles.

godot wird zur gewohnheit. zu viele sekunden hat die minute.

die unruh hält nicht stand.

 

asche, ausgerechnet asche lässt die zeit gefrieren.

flüge werden storniert, auf unbestimmt.

warten im ungewiss.

verschiedene schausteller variieren godot.

 

-          das liebespächen. sich genug. erfreut sich am chaos.
am chaos das gemeinsamkeit verlängert.
it’s nice to stay in paradise.

-          ein älteres ehepaar, in gewohnter gemeinsamkeit
aneinander vorbei lebend. durch das nichts des wartens
aus stummer vereinbarung gerissen, sucht, nimmt
jeden anlass, um die leere in wut umzuformen.
das hotel, die zimmer, das essen… der reiseleiter.

-          eine frau nebst tochter. sie kommuniziert laut. es könnte
von bedeutung sein. jeder muss
sie erhören. ihre tochter senkt leicht den kopf, um mit leiser
stimme zu fispeln: „pssst mama, nicht so laut.“

-          die statisten, vojeure, die es noch nicht pressiert,
die erst morgen, übermorgen, in tagen abreisen müssten.
sie stehen am rand. hörnah. mit einer ausstrahlung zwischen
mitgefühl & erleichterung.
ob das mitgefühl nur vorauseilende angst ist?
der konjunktiv ist kreativ.

 

c) noel

16.5.10 12:01

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